
Schon seit ich mich erinnern kann, war und bin ich von jeglichen Arten Kunst auszudrücken begeistert. Meine Hingabe gilt vor allem dem Zeichnen, wobei ich gerne mit Abstraktionen arbeite und mich am liebsten dem Kreieren von Figuren bzw. Objekten widme, welche aus nur einer Linie bestehen. Grund dafür ist die zentrale Rolle, welche die Ein(s)heit in meinem Leben spielt, so lasse ich diese auch mit Freuden in meine Kreationen einfliessen.
Das Zeichnen ist für mich eine der bedeutenden Wurzeln des Baumes meines Schaffens, aus welchem mein Werk gedeiht; so entspringen aus Skizzen bspw. Malereien, Stickereien und Tätowierungen.
Eine andere solch zentrale Wurzel ist das Wort. Es ist nicht nur eine Basis der zwischenmenschlichen Kommunikation, sondern auch ein Medium, mit welchem sphärische Landschaften, oder innige Gefühle in die Welt der Vorstellungskraft gerufen werden können. Dies tue ich am liebsten in Form von Gedichten und Liedtexten, wobei auch dort die Einheit oft im Vordergrund steht.
Die dritte Stammwurzel ist die Musik, welche mich seit kleinauf durchs Leben begleitet. Tag für Tag spüre ich sie sowohl in mir, als auch um mich herum in Form von Vogelgesängen, dem Summen einer vertrauten Stimme, den Obertönen der Kirchenglocke und dem Klang meines Gesangs. Letzterer ist meine liebste Art zu musizieren, da ich mich dort am freisten und am intuitivsten bewegen kann. Allerdings stellen auch das Klavier und die Gitarre treue Begleiter auf musikalischen Reisen für mich dar, welche ich gerne als Fundament meines Gesangs benutze. Seit ich keinen Klavierunterricht mehr nehme, welcher um die Klassik kreiste, habe ich einen Zugang zur Improvisation gefunden, welcher nun der Hauptbestandteil meines Musizierens ist.
